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Postgradualstudiengang "Fachökotoxikologie" der GDCh/SETAC-GLB, Kurs "Aquatische Ökotoxikologie", 13.-17.11.2010 Demonstration des Fischembryotests mit dem Zebrabärbling und des Ames Fluctuation Assays im Studentenlabor 

Abschlussarbeiten „In meiner Diplomarbeit „Investigating the endocrine effectiveness of hospital sewage samples using in vitro bioassays - A contribution to evaluate the elimination efficiency of a model sewage treatment plant for micropollutants” habe ich die Reinigungsleistung verschiedener Behandlungsverfahren im Hinblick auf das endokrine Störpotential von Krankenhausabwasser untersucht. Das endokrine Potential beschreibt die Einwirkung von Substanzen auf das empfindliche Hormonsystem von Mensch und Tier. Bestimmte Wirkstoffe können dabei schon im Spurenstoffbereich (ng/L) einen erheblichen Schadeffekt auf die Gesundheit haben. Um die Substanzen in solch geringen Konzentrationen detektieren und quantifizieren zu können war es von essentieller Bedeutung Estradiol als Referenzchemikalie exakt im einstelligen Milligramm-Bereich abwiegen zu können. Die Ultrafeinwaage „UMX5 Comparator“ von Mettler Toledo stellte sich dabei als wertvolles Werkzeug heraus. Durch die gute Benutzerfreundlichkeit und das durchdachte Design hat es meine Arbeit erheblich erleichtert.“ Tilman Floehr, Diplombiologe
„Während meiner Bachelorarbeit zum Thema „Development of bioanalytical tools for testing Ah receptor agonist activity in Danio rerio eggs” habe ich eine Methode weiterentwickelt um die Toxizität auf Fischembryonen zu untersuchen. Bevor die Eier im Test eingesetzt werden konnten, mussten die normal entwickelten Eier ausgewählt werden. Am Bildschirm des Nikon Binokulars mit Kamera konnte ich live die Merkmale der Fischeier bewerten, die mein Betreuer mir als wichtige Auswahlkriterien erklärte. Der große Vorteil an der Arbeit mit dem Bildschirm ist, dass wir exakt dieselben Eier in Großaufnahme sehen und fotografieren konnten. Dadurch ließen sich Missverständnisse vermeiden und die Einarbeitung in der Eiauswahl konnte wesentlich vereinfacht werden. Einen Teil der Ergebnisse meiner Bachelorarbeit konnte ich auf einer wissenschaftlichen Fachtagung (SETAC GLB) in Form einer Posterpräsentation vorstellen.“ Kerstin Winkens, Bachelor of Science
„Meine Bachelorarbeit „Assessing the ecotoxicological effects of bioenergy extraction processes“ umfasste eine internationale Kooperation mit Herrn Professor Largus T. Angenent von der Cornell University, Ithaca, New York State, USA. Da gerade die sterile Arbeit mit Zellkulturen zu meinem Hauptarbeitsfeld gehörte, war die Sterilwerkbank ein wertvolles Arbeitsgerät. Die Größe der Werkbank ermöglichte ein paralleles Einarbeiten in und Arbeiten an Biotests.“ Sebastian Heger, Bachelor of Science
„In meiner Bachelorarbeit wurden verschiedene Insektizide, die als Wirkstoff ein Toxin des Bakteriums Bacillus thuringiensis israelensis beinhalten, ökotoxikologisch bewertet. Als Endpunkt wurde die estrogene Wirkung der Präparate untersucht. Die Analyse erfolgte über ein hefebasiertes Biotestverfahren mit einem transgenen Hefestamm. Um eine hohe Reproduktivität des Biotests zu gewährleisten ist es wichtig die Belastung sowie die Kultivierung der Hefekultur bei konstanten Bedingungen durchzuführen. Für diesen Zweck verwendete ich einen Schüttelinkubator (Inkubator 1000) der Firma Heidolph Instruments GmbH & Co.KG. Gleichzeitig musste die Testdurchführung unter sterilen Bedingungen ablaufen, was durch eine biologische Sicherheitswerkbank von NuAire gewährleistet wurde. Beide Geräte wurden über Studiengebühren finanziert und ermöglichten mir meine Bachelorarbeit erfolgreich durchzuführen.“ Marc Wollenweber, Bachelor of Science
„Im Rahmen meiner Diplomarbeit mit dem Thema „Effekt-dirigierte Analyse sedimentbürtiger Schadstoffe“ konnte ich die von Agilent Technologies als Dauerleihgabe zur Verfügung gestellte HPLC der 1200er Serie erfolgreich zur Fraktionierung toxischer Sedimentextrakte nutzen. Mit Hilfe des Fraktionssammlers konnten problemlos 7 Fraktionen gesammelt werden, die im weiteren Verlauf der Arbeit mit in vitro Biotests und GC-MS auf ihre Toxizität bzw. die dafür verantwortlichen Schadstoffe untersucht wurden. Der UV/Vis Detektor ermöglichte schon vor den GC-MS Messungen, eine Identifikation von polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen in den einzelnen Fraktionen. Somit konnte der Fraktionierungserfolg direkt überprüft und ggf. angepasst werden. Die Arbeit mit dem Gerät und der mitgelieferten Software war unkompliziert und benutzerfreundlich. Jetzt arbeite ich an einer internationalen Publikation, die die Befunde aus der Diplomarbeit einem Fachpublikum vorstellen soll.“ Sebastian Hudjetz, Diplombiologe
„Meine Bachelorarbeit „Untersuchung der Wirkung von Monosubstanzen im Bakterienkontakttest mit Arthrobacter globiformis“ hatte zum Ziel, eine mögliche Hemmung sedimentgebundener Schadstoffe auf die Stoffwechselaktivität von Bakterien zu untersuchen. Mithilfe von Fluoreszenzfarbstoffen konnte die Aktivität eines wichtigen Stoffwechselenzyms der Testbakterien verfolgt und ausgewertet werden. Für die Messung der Fluoreszenzentwicklung und damit verbunden der bakteriellen Aktivität wurde der TECAN Infinite M200 Fluoreszenz-Reader von TECAN erfolgreich eingesetzt. Die Ergebnisse meiner Forschungsarbeit lassen auf eine geringe Sensitivität der Testbakterien für die ausgewählte aromatische Verbindung im Sediment schließen, zudem konnte durch Fluoreszenzmessungen Verbesserungs-bedarf des grundlegenden Testsystems festgestellt werden.“ Carina Adamzyk, Bachelor of Science, Schöneborn-Preisträgerin 2009 für herausragende Leistungen bei der Erlangung des Bachelors
„In dem interdisziplinären Projekt "Floodsearch" wurden erstmalig hydromechanische und ökotoxikologische Methoden experimentell gekoppelt. Dabei wurden Regenbogenforellen in einem Kreisgerinne, einem Gerät zur Simulation von Erosions- und Sedimentationsprozessen, gegenüber schadstoffbehafteten Schwebstoffen, exponiert und die Aufnahme, sowie Effekte der Schadstoffe nachgewiesen. Im Rahmen meiner Bachelorarbeit „A multiple biomarker approach to assess the toxicity of resuspended sediments“ konnte ich am Nikon Eclipse 50i Fluoreszenzmikroskop unter anderem den Mikrokerntest mit peripheren Erythrozyten durchführen - ein Test auf erbgutschädigende Wirkungen von Substanzen. Dabei konnte herausgefunden werden, dass selbst eine kurze Exposition von fünf Tagen gegenüber umweltrelevanten Konzentrationen polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) zu signifikant häufigerem Auftreten von Mikrokernen führt.“
Markus Brinkmann, Bachelor of Science
„Ich nutze die Biostation der Firma Nikon, eine Kombination aus fluoreszenzfähigem Mikroskop und CO2-begaster Brutkammer, in einem laufenden Projekt, um zelluläre Mechanismen der Toxizität zu beobachten und zu erforschen. So kann das Erbgut von Zellen zum Beispiel durch Mutagene geschädigt werden. Ist der Schaden irreparabel, kann es dazu kommen, dass ganze Chromosomenfragmente bei der Zellteilung in kleinere Nebenzellkerne ausgelagert werden - die so genannten Mikrokerne. Die ablaufenden Prozesse können in Echtzeit verfolgt werden, wenn die Zellkerne fluoreszenzmarkiert sind. Dies kann über die Transfektion mit einem Konstrukt erreicht werden, bei dem ein Säugetier-Histon mit grün fluoreszierendem Protein (GFP) gekoppelt wird. So kann – dank der Möglichkeiten der Biostation neben der reinen Präsenz der Mikrokerne auch deren Entstehung verfolgt werden.“ Markus Brinkmann, Bachelor of Science
„Im Rahmen meiner Bachelorarbeit "Application of the Comet-Assay for Detecting DNA-Damage in Ecotoxicology" wurde der Comet-Assay, ein Biotest auf Gentoxizität, am Institut etabliert. Der Grad der DNA-Fragmentierung wurde hierbei als Maß der Gentoxizität angesehen. Das everse Fluoreszenzmikroskop Eclipse 50i von Nikon wurde dazu benutzt, den Test mittelst einer von Bfi Optilas gesponserten Comet-Software und Kamera auszuwerten. Erfreulich war hierbei die gute Kompatibilität zwischen Fluoreszenzmikroskop und Comet-Kamera. Die zuvor angefärbte DNA konnte dadurch in guter Qualität sichtbar gemacht werden, was für die Auswertung des Tests von zentraler Bedeutung ist.“ Thuy Bui, Bachelor of Science
„The project I conducted as a part of the International Undergraduate Research Opportunities Program of the RWTH Aachen University had to do with embryonic developmental effects after 48 h exposure to hazardous chemicals. Understanding the impact of these chemicals aids environmental risk and health-impact assessment. In this study, the primary piece of equipment used for evaluation was the Nikon Eclipse TS100 inverse microscope. Using this, it was possible to focus in clearly enough to assess the actual, individual deformities of each embryo, as well as view comparatively the differences in effects by certain chemicals.“ Emily Weigel, Bachelor of Science, UROP fellow 2009
Stellungnahmen "In der Arbeitsgruppe "Terrestrische Ökotoxikologie" beschäftigen wir uns mit der Wirkung von Schadstoffen auf Bodenorganismen, deren Populationen und Lebensgemeinschaften. Um Aussagen über die mögliche Veränderungen der Artzusammensetzung treffen zu können, ist es notwendig, einzelne Tiere genau bis auf die Artebene zu bestimmen. Diese Bestimmung erfolgt über Kleinstmerkmale, die nur mit entsprechender Optik beobachtet werden können. Die im Studentenlabor aufgestellten Nikon SMZ 1500 und SMZ 800 Binokulare eignen sich sehr gut für diesen Zweck. Die zusätzlichen Digital Sight Präsentationssysteme ermöglichen es uns dabei, Merkmale direkt am Bildschirm zu demonstrieren und erleichtern so die Bestimmung erheblich. Bisher wurden die Geräte im Studentenlabor "Faszination Umwelt" insbesondere im Rahmen des internationalen deutsch-brasilianischen Kooperationsprojektes „Solobioma“ zur Untersuchung der Biodiversität im Küstenregenwaldes der Mata Atlantica.“
Dr. Martina Roß-Nickoll, Arbeitsgruppenleiterin „Terrestrische Ökologie“ und Dozentin am Institut für Umweltforschung
„Im letzten Jahr wurde das Nikon Eclipse 50i Epifluoreszenz-Mikrosko für praktische Arbeiten im Vertiefungsmodul "Molekularbiologie und Zellbiologie" des Bachelorstudiengangs eingesetzt. Die Studenten hatten die Aufgabe, Fusionen aus verschiedenen Enzymen mit fluoreszierenden Proteinen in Pflanzenzellen zu detektieren und deren Lage in der Zelle zu bestimmen. Dazu mussten zunächst DNA-Sequenzen mit den Informationen zur Produktion dieser Fusionsproteine durch den Einsatz bestimmter Bakterien in die Pflanzenzellen eingebracht werden. Präparate dieser Zellen wurden dann mit verschiedenen fluoreszierenden Farbstoffen behandelt, die spezifisch in unterschiedliche Organellen der Zellen eindringen. Je nach gewählter Anregungswellenlänge können so unter dem Mikroskop entweder die Fusionsproteine oder die Organellen zum Leuchten gebracht und auf Übereinstimmungen überprüft werden. Die Auswertung wurde dabei durch die Kopplung des Mikroskops an das digitale Digital Sight Kamerasystem von Nikon erheblich erleichtert und die Arbeiten konnten von mehreren Studenten parallel ausgeführt werden.“ Dipl.-biol. André Haselier, Abteilung Botanik, Institut für Biologie I, RWTH Aachen „Der Standort Aachen des Fraunhofer IME ist seit Bestehen eng mit dem Fachbereich Biologie der RWTH verknüpft, und das IME profitierte von dieser Zusammenarbeit bisher insbesondere durch den wissenschaftlichen und kreativen Austausch mit den Studenten. Durch die Einrichtung des Studentenlabor "Faszination Umwelt" haben sich uns nun ganz neue Möglichkeiten der Kooperation eröffnet, von der im besonderen Maße meine eigene Arbeitsgruppe profitiert. Für mich als Leiterin einer Nachwuchsgruppe, die einen neuen umweltwissenschaftlichen Forschungsbereich am IME Aachen etablieren wird, ist der Zugang zu einem derart hochwertig ausgestatteten Labor ein absoluter Glücksfall. Durch unsere Arbeiten mit dem Modelorganismus Zebrafisch (Zebrabärbling) eröffnen sich insbesondere durch die optischen Gerätschaften der neusten Generation neue Anwendungsmöglichkeiten und viele Anknüpfungspunkte für interessante Kooperationen mit dem Institut für Umweltforschung (für die durch gemeinsame Forschungsanträge bereits die Weichen gestellt sind). Das Labor eröffnet meinen Studenten die Möglichkeit an Mikroskopen zu arbeiten, die wir selbst nicht zur Verfügung haben und so unsere eigenen Mikroskopsysteme ideal ergänzen- Dadurch können erfolgversprechende visuelle Methodiken realisiert werden in dem für unsere Forschung zentralen Bereich „life imaging“. Das Studentenlabor "Faszination Umwelt" ist en hervorragendes Beispiel für die Exzellenz der RWTH und eine wichtiger Beitrag zur Qualität der Lehre im Fachbereich Biologie.“
Dr. Martina Fenske, Gruppenleiterin UNIFISH, Fraunhofer-Institut für Molekularbiologie und Angewandte Ökologie
„Der Gaschromatograph des Typs Agilent 7820A GC wird im Rahmen einer Examensarbeit eingesetzt. Es geht dabei um den quantitativen Nachweis von Nikotin in Tabak. Am Gerät wurde dabei die Messmethode entwickelt und nachfolgend der Gehalt an Nikotin in verschiedenen Tabaksorten an Hand einer Kalibriergerade (Standard-Reihe) bestimmt. Die Analytik dient als Vorarbeit für die Ausarbeitung eines Experiments, das später an der Schule durchgeführt werden kann. Bei diesem Experiment geht es um den toxischen Effekt von Nikotin extrahiert aus Tabakproben und demonstriert am Modellorganismus Daphnia magna (Biotest). Zur Demonstration der typischen toxischen, physiologischen Effekte des Alkaloids ist dabei eine möglichst genaue Konzentrationsbestimmung im Tabak und den daraus hergestellten, im Biotest einzusetzenden Extrakten erforderlich. Die HPLC-Anlage der 1200er Serie wurde im Rahmen des Ökochemieteils des Praktikums für Bachelorstudenten der Biologie (5. Semester) eingesetzt. Es ging dabei um den qualitativen und halbquantitativen Nachweis der Isoflavonoide der Sojabohne (als Aglycons Genistein, Daidzein, Glycitein). Nach Extraktion (aus Bohnen), Glycosidspaltung und Aufreinigung wurden die Isoflavonoide zunächst qualtitativ an Hand ihrer UV/Vis-Spektren am DAD identifiziert. Nach Integration der entsprechenden Peaks wurde darüberhinaus an Hand jeweils eines Standards (‚Einpunkt-Eichung’) der Gehalt in den Bohnen bestimmt. Das Praktikum wurde mit 16 Studenten in Gruppen zu jeweils 2 Studenten durchgeführt.“ Dr. Burkhardt Schmidt, Arbeitsgruppenleiter „Ökochemie“ und Dozent am Institut für Umweltforschung
Undergraduate Research Opportunities Program (UROP) International 2009 - Project Report "Characterization of aging and bioavailability of organic pollutants in sediments using the bacteria contact assay with Arthrobacter globiformis"
Project description
This UROP project focused on the effect of pollutants spiked to sediments on the soil bacterium Arthrobacter globiformi. This bacterial contact assay is based on the processing rate of the dye Resazurin into Resorufin by the bacterial dehydrogenase. A reduced enzyme activity indicates adverse effects. Part of this study tested for possible impacts of the polycyclic aromatic hydrocarbon fluoranthene (FA) at different concentrations as a sediment-spiking pollutant on this rate. These tests also explored the role that aging plays on the process, as spiked sediment samples were assessed at weekly intervals, indicating possible changes in compound bioavailability. A fish embryo test also studying the affects of aging was also conducted, but the results are not discussed here. All tests were conducted in the Student Lab of the Department of Ecosystem Analysis at RWTH-Aachen University. The results from the fluoranthene study did not show any conclusive significance in the varying of the concentrations of pollutant in each spiked sample in either OECD or Altrip. Further testing would be needed to determine if fluoranthene can yield consistent inhibition results in other concentrations or at other conditions for it to continue to be used as a toxicant in future bacteria contact assay studies. Conclusions about the aging study will be reached as the test progresses. These results serve as a baseline for future results to be compared against. The rest of the experiment should show some conclusion about the effects of the aging of spiked fluoranthene and 3,4-dichloroanaline in sediments on the inhibition of dehydrogenase activity in Arthrobacter globiformis.
Personal Experience
This summer has been a very positive experience. I will definitely be able to apply the lab experiences that I have gained here in the future. I learned so much, not only from my own project, but from the other research endeavors going on in my institute. The people that I have met there have been wonderful. I really appreciate all the help and patience with my project and language that they have generously offered. It has also been a great opportunity to make connections around the world within my field. I think that one of the biggest benefits of this summer has been how much my language has improved. It is a very big change to go from using German four or five hours per week through classes to hearing and speaking it every day. It has definitely been challenging, but this is truly the best way to learn a language, and I have gained so much priceless experience with German through this summer, in addition to gaining the confidence to actually speak, making mistakes and learning from them. I have also gotten to know great people in the other UROP students. Through them, I have had the opportunity to learn about a wide variety of interesting studies, hear about research and student life at other American universities, and make some friends along the way. I will certainly miss being here, although I know that my experiences here will serve me very well in the future, not just as a stellar resume item, but the skills I have learned of lab, language, and life will continue to benefit me after I leave Aachen.
Mackenzie Gerringer
Undergraduate Research Opportunities Program (UROP) 2009 - Project Report "Investigation of bioavailability and uptake of pollutants from spiked sediments using the sediment contact assay with zebrafish (Danio rerio)"
Project description
Purpose of the recently completed UROP-project was investigation of the effects of organic pollutants, dissolved or spiked to sediment, on the embryonal development of zebrafish, Danio rerio. This project was part of the doctoral thesis of Dipl.Biol. Hanno Zielke, which focuses on ageing, uptake, and bioavailability of sediment-associated pollutants. Investigating contamination of sediments has become a matter of evermore pressing interest over the last decades because chronic exposure of organisms to polluted sediments is a still growing problem. It is not only the potential risk of damaging ecosystems, but also the danger of indirectly exposing ourselves to these environmental substances that makes central evaluation and risk assessment for polluted sediments indispensable. Therefore, both basic and comprehensive research is required. To investigate effects of pollutants in sediment, it is an essential need to know exactly which kind of pollutant and how much of it is in the sediment. Therefore uncontaminated sediments are spiked with pollutants and then tested on their toxicity and behavior over time. For such investigation, bioavailability and correlating toxic effects on test organisms are of key interest and Danio rerio is a model organism. Bioavailability here means the pollutant part that is available for uptake by the considered organism. Generally, there are two approaches that allow evaluation of toxic potential regarding bioavailability: Non-exhaustive extraction methods and sediment contact assays. While in sediment contact assays the test organisms are directly exposed to the sample, non-exhaustive methods extract only a certain fraction of the pollutants and thus may be correlated with bioavailability. Both approaches were used in this project in order to show effects on zebrafish embryos. The following questions were further examined, using the fish egg assay and the sediment contact assay, respectively. - Extraction with hydroxypropyl-ß-cyclodextrine (HPCD): HPCD extraction is a method shown to reflect bioavailability in bacteria and oligochaeta. Concerning the level of observable biological effect, first results indicate that this prediction of bioavailability does not hold true for zebrafish. This test aimed to optimize the process by reducing the extraction time.
- Preliminary experiment for solubilisers: In order to investigate possible effects alone of the solubilisers that are used to apply pollutants, both a natural and an artificial sediment were spiked with either n-hexane, acetone, or a 1:1 mixture of both and subsequently their effects in the sediment contact assay with Danio rerio were determined.
- Possible adsorption of fluoranthene to glass and plastic: A comparison test between glass and plastic test material with different concentrations of fluoranthene was performed to examine if a possible adsorption to plastic reduces effects in the fish egg assay.
For the sediment contact assay with Danio rerio, two types of sediment have been used: Altrip, natural sediment taken from back water of the river Rhine near Worms, and artificial sediment, prepared according to OECD guideline 218.
Concluding Remarks to UROP The UROP-project sophisticated my practical laboratory skills, gave me an insight into research in ecotoxicology and, thus, showed me a potential field of later occupation. The possibility to improve my laboratory skills was given, not only by learning new methods of biological tests but also by working on my own responsibility. Conducting experiments that were necessary for the data within a doctoral thesis strongly enforced me to work precise and made this project so exciting. The vast amount of time spent on this project was rewarded with lots of practical and interpersonal experiences. The advantage of UROP-project in comparison to mandatory practical courses is to work on your own responsibility, to care about organization of an experiment and to intensify the ability of interpreting test results. This can be of really great use for later bachelor thesis experiments or profession. Overall, my experiences within this internship were strongly positive and I recommend UROP to other undergraduate students. I am thankful for being given the chance to conduct an internship through the Excellence Initiative and the Undergraduate Research Opportunity Program.
Carina Adamzyk
Praktikum des Vertiefungsmoduls Umweltwissenschaften (Bsc. Biologie 5. Semester) -Ökotoxikologiepraktikum im Studentenlabor- Ziel des Praktikums war es, den kompletten Weg von der Probenentnahme über eine Extraktion bis hin zum Biotest kennenzulernen. Nach der Probenentnahme in einem nahe gelegenen Bach mit der gesamten Praktikumsgruppe folgte eine Extraktion. Anschließend wurde sowohl ein Neutralrot-Retentions-Test als auch ein Fischeitest mit Zebrabärblingsembryonen an zwei zur Verfügung gestellten Sedimentextrakten im Studentenlabor durchgeführt. Diese Sedimentextrakte garantierten einen sichtbaren Effekt in beiden Bioassays. Aufgrund der guten Geräteausstattung war es jedem Praktikanten bei beiden Assays möglich, selbst einen Teil des Tests durchzuführen. Besonders die Einführung einer zweiten Sterilwerkbank hat während des Neutralrot-Retentions-Tests dazu beigetragen, dass jeder Teilnehmer eine 96-Well-Platte selber belegen konnte. Der Fischeitest profitierte hauptsächlich von den neuen Binokularen, durch welche die Anzahl der parallel arbeitenden Studenten ebenfalls erhöht werden konnte, und somit auch der Lerneffekt. Die Betreuer konnten den Praktikanten aufgrund des an die Binokulare angeschlossenen Bildschirms die zur Auswertung wichtigen Fischmerkmale direkt und anschaulich demonstrieren.
Kerstin Winkens und Sebastian Heger
Undergraduate Research Opportunities Program (UROP) - Project Report “Investigation of bioavailability and uptake of pollutants from spiked sediments using non-exhaustive extraction methods and the sediment contact assay with zebrafish”
The UROP project dealt with the spiking of samples from a natural and an artificial sediment with the three different substances nonylphenol, 3,4 dichloroanilin and fluoranthene in a broad range of concentrations. The spiked sediments were then analyzed using the sediment contact assay with Danio rerio (zebrafish). In the sediment contact assay, zebrafish embryos were exposed to the spiked sediments for 48 hours, and the occurring changes in the embryo development were examined. The LC50 values were calculated and used to determine the appropriate spiking concentration for the sediments of the main ageing experiment. Furthermore, a comparison of the toxicity of dissolved 3,4-dichloroaniline in the fish egg assay in glass and plastic was carried out. The aim of the pre-experiments was to determine the concentration range for spiking the sediments for the main experiments that are appropriate to identify ageing-dependent changes in bioavailability.In the case of the substance 3,4-dichloroaniline (DCA), this aim was achieved. For fluoranthene, it was only partly achieved, as although three pre-experiments were performed, the LC50 could not be exactly determined. For nonylphenol, the first pre-experiment showed that nonylphenol had a lower efficacy than the other substances. Consequently, this substance is considered to be abandoned. The comparison of the efficacy of DCA solutions after different equilibration times in glass dishes and plastic plates showed interesting results concerning the adsorption of soluble organic pollutants to plastic surfaces, which may help to improve the reproducibility of the use of DCA solutions in the fish egg assay and as positive controls in the sediment contact assay in the future. The highly interesting results of the comparison of glass and plastic will soon be published and surely be the object of future research. All in all, this UROP project strongly reinforced my wish to work in research after graduation. It was fascinating to get involved in a field of biology that was completely unknown to me as a student of biotechnology, and I gained interesting experiences concerning the methods of biological research. Thanks to a very good supervision I was soon able to work on my own, so that I learned to take over responsibility in a much greater extent than in mandatory practical courses at university. The UROP project gave me an insight into the principles of research, namely the focus on one specific subject, the development of experimental skills, the ability to cope with obstacles and the interpretation of results. In addition to that, I learned how to write a scientific paper, which will be helpful for my Bachelor’s thesis. To conclude, I can only recommend UROP, as it is an excellent chance for young students to get familiar with research. Nina Rehage
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